12 Stunden Ein- und Hinführung zum "Herzensgebet" an zwei Tagen helfen, diese alt bewährte Meditation einzuüben.
Die Wurzeln des Herzensgebet reichen bis in die Frühzeit des Christentums zurück. Im 3. / 4. jhd. zogen sich zahllose Frauen (Ammas) und Männer (Abbas) in die Einsamkeit der Ägyprischen Wüste zurück um in einem „reinen“ Gebet zu Gott und zu sich selbst zu finden.
Damit ist ein Beten ohne Gedanken, Bilder und Vorstellungen gemeint – ähnlich der Zen Meditation. Hier geht es darum, die Aufmerksamkeit im eigenen Herzen zu bewahren.
Aus vielen Mosaiksteinchen kristallisierte sich im Laufe der Jahrhunderte das „Jesusgebet“ oder „Ruhegebet“ oder eben das „Herzensgebet“ heraus. Dabei wird ein Wort, ein Satz aus der Bibel, aus Worten der Mystiker und Mystikerinnen oder anderen spirituellen Lehren immerwährend innerlich wiederholt, bis das Wort oder der Satz vollkommen verinnerlicht ist.
Durch die Zentrierung auf das innere Wort entsteht ein „leerer, innerer Raum“, der uns hilft uns zu zentrieren, zu sammeln, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden und so können wir nach und nach immer „echter“, authentischer werden. Zudem ist es ein hilfreiches Gegengewicht zu den zahllosen Zerstreuungen, die unseren Alltag durchziehen.
Wie kaum ein anderer spiritueller Weg lässt sich das Herzensgebet in den Alltag integrieren. Und das ist das Besondere an diesem Weg.
Wir bieten in der Pauluskirche ein Wochenende dazu an:
Für Getränke ist gesorgt. Bitte bringen Sie sich etwas für das gemeinsame Mittagessen mit, alternativ können wir auch eine gemeinsame Bestellung aufgeben.
Kosten: 50,00 bis 100,00 Euro (schätze bitte selbst, was du geben kannst) - 8 bis 12 Teilnehmende (bei weniger als 8 Teilnehmenden wird der Workshop auf September verschoben)
Anmeldung bis spätestens 24. April bitte bei Pfr.in Sandra.Laker@lydia-do.de oder Pfr. Friedrich.Laker@lydia-do.de
Bei Fragen melden Sie sich gerne bei der Seminarleiterin: Frau Margret Hilleringmann: 02383 – 9205446 / 017651550582